Letzte Veröffentlichungen

2. Auflage der Erneuerbare-Energien-Broschüre
Titelseite_Klimaskeptiker

Climate of Hope Dokumentation u.A. über den CO2-Ausstoss der Atomindustrie.

Verbot aller ABC-Waffen

Der aufsteigende Atompilz von Hiroshima kurz nach der Explosion foto Hiromichi MatsudaAm 6. bzw. 8. August 1945 zündeten US-Bomber über den japanischen Städten Hiroshima und Nagasaki Atombomben. Diese Verbrechen an der Menschheit haben sich weltweit unauslöschlich ins Gedächtnis vieler Menschen eingebrannt. 260.000 Menschen starben in Hiroshima und Nagasaki sofort den Strahlentod. Bis 2016 sind an die 400.000 „Hibakusha“, also Überlebende der Atombombenabwürfe an den atomaren Langzeitfolgen, an Leukämie oder anderen Krebsformen gestorben. Bis in die dritte Generation kommen Kinder mit Missbildungen zur Welt – ein Ende ist nicht absehbar.

Weltweite Stilllegung aller Atomkraftanlagen!
Internationales Verbot der sogenannten »friedlichen« Nutzung der Atomenergie!
Höchste Sicherheitsstandards bei Lagerstätten des Atommülls!
Verbot, Ächtung und Vernichtung aller ABC-Waffen!

6. internationales Forum gegen aufgezwungene unnütze Großprojekte 2016

gpii forum-bayonne

39 Bürger aus Protest-Bewegungen gegen unnütze und aufgezwungene Megaprojekte versammelten sich zum 6.Forum in Bayonne vom 15.Juli bis zum 17.Juli 2016 – forumgpii –.

Abschlusserklärung des Forum gegen aufgezwungene unnütze Großprojekte 2016

Seit der Charta von Hendaye im Januar 2010 haben sich die Beziehungen zwischen den Gruppen im Kampf gegen aufgezwungene unnütze Großprojekte verstärkt und auf neue Bewegungen ausgedehnt. Seit 2011 wurde für den Austausch und gemeinsames Vorgehen jedes Jahr ein Forum als Treffpunkt organisiert. Weiterlesen

Aber die bauen doch schon – Broschüre zum „Umstieg 21“

„Stuttgart 21 umnutzen: Auswege aus der Sackgasse“ heisst eine neue Broschüre, die hier zum Download bereit steht: Broschüre
Ob es mit Stuttgart 21 weitergeht, daran bestehen immer mehr Zweifel.
Niemand kann ausschließen, dass dem Projekt eine Entwicklung vergleichbar dem Berliner Großflughafen BER droht – und das im Herzen einer Großstadt. Immer mehr Zweifel werden laut, ob das Ergebnis wirklich den versprochenen Nutzen hätte.

Es gibt also viele Gründe, den Kopf freizuhalten für den Gedanken, dass es auch anders gehen könnte.
Diese Broschüre zeigt an vielen Beispielen intelligenter Umnutzung der verschiedenen Baustellen, dass ein Umstieg, auch jetzt, wo das Projekt unübersehbar in Arbeit ist, die bessere und kostengünstigere Lösung ist. Weiterlesen

S21: Von Kostenexplosion zu Kostenexplosion

Rede von Dr. Winfried Wolf auf der Großdemo am Samstag, den 16.7.2016. Winfried Wolf ist Chefredakteur von Lunapark21, Mitglied im Wissenschaftlichen Beirat von Attac, regelmäßiger Autor bei KONTEXT und verantwortlich für die neue Publikation FaktenCheck:EUROPA
Demo S 21 Scheibe

Liebe Freundinnen, liebe Freunde,
wenn wir uns heute hier ein weiteres Mal treffen und gegen das zerstörerische Großprojekt Stuttgart 21 zusammenstehen, und „raus aus der Grube“ und in Richtung „Zukunft in Stuttgart“ schreiten, dann sind wir nicht allein. Dann beobachten das viele im Inland, auch Freundinnen und Freunde im Ausland, die wir im Rahmen unseres langjährigen Engagements kennen und schätzen gelernt haben.

So unsere Mitstreiterinnen und Mitstreiter in Turin und im Val di Susa. In Turin wurde vor wenigen Tagen einigermaßen überraschend und zum Entsetzen des städtischen Establishments Chiara Appendino (von der Bewegung Cinque Stelle) als neue Bürgermeisterin gewählt – eine erklärte Gegnerin der Hochgeschwindigkeitsstrecke Turin – Lyon mit dem zerstörerischen, gigantischen Tunnel im Val di Susa. Ich hatte noch gestern Kontakt mit Vertretern dort vor Ort, darunter mit Martina Moog, die hier bereits auf einer Demo sprach. Die Freundinnen und Freunde in Turin und im Val di Susa lassen Euch grüßen; sie hoffen auf unseren Erfolg gegen S21, der ihren Kampf im Val di Susa, der ja auch bereits mehr als 20 Jahre andauert, beflügeln würde. Weiterlesen

Schrittweise Stilllegung aller Kohlekraftwerke auf Kosten der Betreiber

Klimaschutz statt Kohleschutz ende-gelaende-2016

Ab 2016 werden 2,7 GW marode Kohle-Kraftwerksleistung in Deutschland vorläufig stillgelegt und als Reserveleistung deklariert. Entschädigungsleistungen von insgesamt 1,6 Mrd € fließen ab 2016 aus den Taschen der Stromkunden in die Taschen der Betreiber. Freuen dürfen sich die Kohlestromer vom Kraftwerk Buschhaus (Stilllegung ab Okt 16), Block P u. Q Frimmersdorf (Stilllegung ab Okt 17), Block E u. F Niederaußem und Block F Jänschwalde (Stilllegung ab Okt. 18), Block C Neurath und Block E Jänschwalde (Stilllegung ab Okt. 19). Minister Gabriel plant diese alten Meiler aber als „Reserve“ ein und garantiert den Betreibern saftige Prämien aus Steuermitteln für die Vorhaltung ihrer Funktionsfähigkeit. Weiterlesen

Emissionshandel

CO2-Monopoly zum Emissionshandel Laut EU-Kommission ist der Emissionshandel die „tragende Säule der EU-Strategie zur Bekämpfung des Klimawandels“. Der Plan, Treibhausgase durch Handel mit »Verschmutzungsrechten« zu reduzieren, ist jedoch längst gescheitert. So lagen die CO2-Emissionen 2013 um 61 Prozent über dem Niveau von 1990.

Von der EU wurden fünf Industrien zum Emissionshandel verpflichtet, die die Hälfte der Treibhausgase ausstoßen: Chemie, Stahl, Glas, Papier, Zement. Der Verkehr war ausgeklammert. Was die EU hier als „tragende Säule“ herausstellt, ist nichts anderes als dreister Betrug. Der Emissionshandel mit Verschmutzungsrechten ist in erster Linie eine Profitquelle für die Konzerne! Weiterlesen

Klimaschutzziele der EU völlig unzureichend

EU-Klimaschutzziele

Die EU-Kommission hat den Mitgliedsländern der Europäischen Union nationale Ziele zur Reduzierung von Treibhausgasen vorgegeben. So soll Deutschland bis 2030 den Ausstoß von klimaschädlichen Stoffen außerhalb des Industriesektors um 38 Prozent im Vergleich zu 2005 verringern.

Diese Maßnahme zielt im Wesentlichen auf den Verkehrssektor, der bei den bisherigen Klimaschutzzielen der EU weitgehend außen vor geblieben ist. Dabei stößt diese Branche das meiste CO2 aus!
Industrie und Energiekonzerne sind nicht betroffen, da sie den Regeln mit Emissionszertifikaten unterliegen (siehe Emissionshandel). Weiterlesen

Energiewende retten – EEG verteidigen

Energiewende retten EEG verhindern

Am 2.6.2016 fand in Berlin eine Demonstration „Energiewende retten – EEG verteidigen“ statt. Veranstalter der Demonstration war der Bundesverband Erneuerbare Energien (BEE). Die Aktion richtete sich gegen die geplante Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes, womit vor allem der Ausbau der Ökoenergien gedeckelt wird. So sollen etwa der Netzzugang für Windenergieanlagen an Land beschränkt, die Erneuerbaren-Vergütung erheblich reduziert, größere Anlagen besteuert und eine Ausschreibungspflicht für neue Windanlagen eingeführt werden. Etwa 8000 Menschen waren gekommen darunter auch 2.000 Arbeiter der Windanlagen-Hersteller Enercon und Vestas. Auch der Deutsche Bauernverband (DBV) unterstützte die Demonstration. Weiterlesen

Programmkongress der Umweltgewerkschaft erfolgreich beendet

Am 12. Juni 2016 ging in Berlin der erste Programmkongress der Umweltgewerkschaft zu Ende. Dazu schreibt die Umweltgewerkschaft in einer Pressemitteilung:

Die 82 anwesenden Delegierten beschlossen ein umfassendes Grundsatzprogramm, welches mit lediglich einer Gegenstimme auf breite Zustimmung stieß. Zudem wurden auch zwei Resolutionen einstimmig angenommen. In der ersten Resolution kritisiert die Umweltgewerkschaft das Verhalten des Volkswagenkonzerns in der Abgasaffäre scharf [2], die zweite Resolution solidarisiert sich mit dem Bündnis „Ende Gelände“, welches durch die Blockaden von Bergbauanlagen in der Lausitz bundesweit bekannt wurde [1]. Die Umweltgewerkschaft wurde 2014 in Berlin gegründet und freut sich über kontinuierlich steigende Mitgliederzahlen die in 42 Ortsgruppen in ganz Deutschland organisiert sind. Weiterlesen

Nachtzüge – Die Deutsche Bahn macht platt statt mobil

Wir brauchen Arbeitsplätze und Umweltschutz

Für Nichtschwaben: "Jetzt reicht's!" Foto: Jürgen Klose

Für Nichtschwaben: „Jetzt reicht’s!“ Foto: Jürgen Klose

Artikel von Peter Dreller (ehemaliges Betriebsrats- und Gesamtbetriebsratsmitglied bei MITROPA und ehemaliger Betriebsrats- und Gesamtbetriebsratsvorsitzender der DB European Railservice) in Bündnis „Bahn für Alle“ (Ausgabe Frühjahr 2016)

Am 29. November 2015 erklärte DB-Vorstand Ronald Pofalla die Ära der Nachtzüge mit Schlaf- und Liegewagen für beendet. Er tat dies ausgerechnet im Sonderzug zum UN-Klimagipfel in Paris, und absurderweise als Reaktion auf Kritik an bereits vorgenommenen Einschränkungen des Nachtzugangebots. Pofalla erklärte dem erstaunten Journalisten, man wolle künftig die Nachfrage nach Nachtzügen mit ICEs bedienen – natürlich nur mit Sitz- und ohne Schlaf- und Liegewagen. Knapp drei Wochen später, am 17. Dezember 2015, beschloss der Vorstand von DB Fernverkehr die Einstellung der Verkehre zu Ende 2016, während der Konzernvorstand sich am Vortag nicht getraut hatte, diesen Plan dem Aufsichtsrat des Konzerns zur Genehmigung vorzulegen.
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