Kryo-Recycling

Die Zukunftstechnologie des Kryo-Recyclings von Kunststoffen wurde von Herrn Professor Dr. med. Harry Rosin und einem Expertenteam entwickelt. Sie ersetzt die Müllverbrennung von Kunststoffen weitestgehend. Weiterlesen

Prof. Dr. med. Harry Rosin

Professor Rosin unterrichtet an der Heinrich-Heine Universität zu Düsseldorf und war darüber hinaus langjähriger Leiter des Hygiene Instituts der Stadt Dortmund. Gemeinsam mit seinem Kollegen Herrn Dr. Hans Preisendanz hat er auch den FCKW-freien Kühlschrank erfunden, der zu Anfang der neunziger Jahre in einer öffentlichkeitswirksamen Aktion von Greenpeace durchgesetzt wurde. Hierfür wurde er mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande ausgezeichnet.

Trenntechnik

Mit neuer Trenn- und Sortiertechnik

Schon im Kältetunnel beginnt die Serie verschiedener, hintereinander geschalteter Trenn- und Sortierverfahren, die über Roll-bänder miteinander verbunden sind. Im Kältetunnel wird z.B. der Vorteil genutzt, dass die altbekannte elektrostatische Trennung nach dem ESTA-Verfahren nicht durch leitfähiges Wasser gestört wird. Die Trennleistung und Trennschärfe werden dadurch wesentlich verbessert. Weiterlesen

Mahltechnik

Mit neuer Mahltechnik im Kältetunnel

Bei der neuen Mahltechnik ragen die beiden zentralen Arbeitswalzen nur partiell in den kompakten Mahltunnel. Ihr Pressdruck wird von außen liegenden Stützwalzen verstärkt. Das Walzengerüst ähnelt dem in der Metallurgie und Zementindustrie bewährten Sendzimir-Gerüst. Weiterlesen

Kältetechnik

Kryos ist das altgriechische Wort für ‘Eis, Frost’. Das Kryo-Kunststoffrecycling will also mit Hilfe von Tiefkälte die Kunststoffe spröde und brüchig und dadurch leicht mahlbar machen; denn über 90 % der angewandten Kunststoffarten gehören zu den sog. Thermoplasten, die bei Normaltemperatur unzerbrechlich sind. Weiterlesen

Energiebilanz

Die großen Vorteile in der Energiebilanz und im Preis zahlen sich aus:

  • für unsere Volkswirtschaft, weil die Produktion hier bleibt und nicht in Niedriglohnländer ausgelagert werden muss;
  • für unsere Beschäftigten, weil der Preisvorteil technisch und mit ihrem Knowhow erreicht wird und nicht bloß über Lohndumping;
  • für die Kunststoffhersteller, weil sie noch bessere und teurere High-Tech-Produkte mit einem Recylingangebot am Weltmarkt eher verkaufen können als ohne.