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Auszug aus einer Stellungnahme aus Peru von CANTO VIVO und Umweltratschlag zur Atomkatastrophe:
Erkärung zu den 25 Jahren der Nuklearkatastrophe in Tschernobyl Für die Schließung aller Atomkraftwerke
Dieses Jahr ist durch große und schnelle Ereignisse geprägt, die die ganze Menschheit betroffen haben. Und, wenn wir nicht für die Erhaltung der natürlichen Lebensbasis kämpfen, die schwer von der kapitalistische Ausnutzung gefährdet sind, wird die globale Umweltkatastrophe zur Realität.
Da es sich um ein globales Problem handelt, das durch ein kapitalistisches Produktions-verfahren erzeugt worden ist, müssen wir die Weiterführung der AKWs streng ablehnen. Darüber hinaus werden wir weiterkämpfen, ein umweltfreundliches Gewissen unter den großen Massen zu verbreiten. Dabei steht auch im Vordergrund, die Probleme zwischen der ökologischen Bewegung und der internationalen Arbeiterbewegung zu überwinden.
Es ist höchste Zeit, daß sich unsere lokale Bewegung an das große internationale Netzwerk anschliesst, um zusammen für den Umweltschutz zu kämpfen. Unsere Alternative, im Gegensatz zum rücksichtlosen und dekadenten Kapitalismus, soll zugleich ein Weg zum wahren Sozialismus bedeuten.
Wir fühlen uns verpflichtet, auf internationale Ebene zu agieren, um die Abschaltung der AKWs zu fördern. Gleichzeitig werden wir jegliche Maßnahmen wie das „Moratorium“ – vorgeschlagen von Bundeskanzlerin Angela Merkel - nicht unterstützen.
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