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Welche Konzentrationen sind innerhalb von 30 Jahren (geplante Nutzungsdauer der Müllverbrennungsanlagen) zu erwarten, wenn eine realistische Menge X/Jahr an zu verbrennendem Kunststoff zu Grunde gelegt wird?
Antwort
Die ca. 30 Mio. t/a "Restmüll" enthalten bei uns ca. 5 Mio. t/a Alt-Kunststoffe (falls keine Abfallverfrachtung ins Ausland stattfindet und die ca. 500.000 t/a Shredderleichtfraktion aus Autoschrott, die ca. 1 Mio. t/a Alt-Reifen oder die ca. 2 Mio. t/a kunststoffhaltigen Elektronikschrotts unberücksichtigt bleiben). Der nach 17. BimSchV zulässige Output beträgt:
5 t giftiges Abgas/1 t Restmüll = 150 Mio. t/a = 4,5 Mrd. t giftiges Abgas in 30 Jahren:
u.a. mit den 1.500 t Dioxin-beladenem Feinstaub/a = 45.000 t Gift-Staub in 30 Jahren!
u.a. mit den 1 500 t Dioxin-beladenem Ruß/a = 45.000 t Gift-Ruß in 30 Jahren!
0,5 t Abscheidungen/Schlacke pro 1 t "Restmüll" ergeben 15 Mio. t Sondermüll/a oder ca.
450 Mio. t äußerst problematischen kaum sicher deponierbaren Sondermüll in 30 Jahren!





