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Film der Regionalgruppe Böblingen-Stuttgart
Kontakt zu den Regionalgruppen
| Regionalgruppe | Sprecher - eMail-Adresse |
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| Regionalgruppe Braunschweig | Stephan Moldzio - Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. |
| Regionalgruppe NRW | Eckehard Osimitsch - Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. |
| Regionalgruppe Böblingen/Stuttgart | Peter Vescovi -
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Anja Heyne - Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. |
| Regionalgruppe Göttingen | Christian Jooß - Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. |
| Regionalgruppe Thüringen | Christa sowie Günter Besmer - Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. |
| Regionalgruppe München | Manfred Sojka, 81539 München - Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. |
| Regionalgruppe Augsburg | Uwe Hauser, 86157 Augsburg, Tel: 0157 830 37 464 - Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. |
| Veranstaltung "Auto und Umwelt" |
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| Geschrieben von: Korrespondenz |
| Dienstag, den 31. Januar 2012 um 00:00 Uhr |
Spannende Veranstaltung zu „Auto und Umwelt“Unsere Veranstaltung „Verkehr und Umwelt – Autos mit Brennstoffzelle“ war mit 24 Teilnehmern, darunter vielen neuen Gesichtern, gut besucht. Organisiert wurde sie von der Braunschweiger Vorbereitungsgruppe für den internationalen Automobilarbeiterratschlag, die vor allem aus VW-Kollegen besteht. Wir hatten Prof. Jooß von der Bürgerbewegung für Kryorecycling, Kreislaufwirtschaft und Klimaschutz als Referenten eingeladen. Zur Werbung verteilten wir einen Flyer an den Toren bei VW Braunschweig und Wolfsburg. Dabei trafen wir interessierte Kollegen, die wir teilweise auch von der Arbeit kennen und mit denen wir im Betrieb weiterdiskutieren können. Auch die Tageszeitung druckte die Einladung, allerdings ohne Hinweis auf den Automobilarbeiterratschlag. Zu Beginn stellten wir kurz den Grundgedanken des internationalen Automobilarbeiterratschlags vor und dass wir uns von der Unterstützung durch die ICOR erhoffen, dass Kollegen aus noch mehr Ländern teilnehmen werden. Der einstündige Vortrag von Prof Jooß gab viele Informationen, vor allem aber einen ganzheitlichen Denkansatz, der für viele neu war. Er kritisierte die „linear organisierte Produktion“, die seit Bestehen des Kapitalismus bestimmend ist: Rohstoffe werden gewonnen, zu Produkten verarbeitet, verkauft und landen am Ende auf dem Müll. Bei einer endlichen Menge von Rohstoffen auf der Erde kann das nur kurze Zeit ‚funktionieren‘ und verursacht große Umweltprobleme. Das Verbrennen der fossilen Energieträger Kohle, Öl und Gas seit Beginn der Industrialisierung hat uns an den Rand der Klimakatastrophe gebracht. Prof. Jooß stellte den Grundgedanken der Kreislaufwirtschaft ohne Müll vor, bei der schon bei der Produktion der Gesichtspunkt des Recyclings beachtet werden muss - analog zur Natur, in der auch alles immer wiederverwertet wird, also auch bei Akkus oder Brennstoffzellen. Ein weiterer Punkt ist die Gesamtenergiebilanz, die einschließen muss, wie die Strom, Wasserstoff, Akkus oder Brennstoffzellen produziert werden. Elektro-Autos mit Strom aus Kohlekraftwerken retten die Umwelt nicht. Der dritte Aspekt ist das Verkehrskonzept insgesamt: welcher Verkehr ist nötig und welcher völlig unnötig (Krabben pulen in Marokko), wie kann man den öffentlichen Verkehr ausbauen und den Individualverkehr einschränken und dabei gleichzeitig die Bedürfnisse der Menschen erfüllen. Auf diesem allgemeinen Hintergrund gab Prof. Jooß einen Überblick über die Vor- und Nachteile der Elektroauto-Konzepte mit elektrischen Speichern (Lithium-Ionen Akkus) im Vergleich zu Elektroautos basierend auf Brennstoffzellen und Wasserstoff. Er betonte dass beide Ansätze ihre Berechtigung haben und nicht gegeneinander gestellt werden dürfen und stellte ein Energiekonzept vor, wie Strom und Wasserstoff aus 100 % regenerativen Energien erzeugt werden können, wobei Wasserstoff der Speicherung des Energieüberschusses und für den Verkehr dient. Diskutiert wurde vor allem die politische Seite. Wenn technisch schon so viel möglich ist, wieso wird das dann nicht gemacht? Das Haupthindernis sind die Profitinteressen der Großkonzerne. Diese verhindern, dass sich solche Konzepte durchsetzen. So gab es z.B. schon in den 90er Jahren in Kalifornien einen relativ hohen Anteil von alltagstauglichen Elektroautos auf den Straßen. Dies wurde gestoppt, als mit Bush ein Vertreter der Ölmultis an die Regierung kam. Für einen Besucher war ganz neu, dass mit Kreislaufwirtschaft viele Arbeitsplätze geschaffen werden könnten, als Ersatz für wegfallende Arbeitsplätze in der Autoindustrie. Dass die Arbeitsplatzfrage eine große Sorge der Kollegen ist, wurde schon beim Verteilen am Tor deutlich. Statt Arbeit und Umwelt gegeneinander auszuspielen, wollen wir eine Welt, in der wir sowohl Arbeit haben als auch die Umwelt gerettet wird – das geht nur im Kampf gegen die Profitinteressen der Großindustrie. Dagegen anzukommen, ist nicht so leicht, das war jedem klar. Deshalb wurde auch die Idee einer Umweltgewerkschaft, die von Prof. Jooß vorgestellt wurde, mit Interesse aufgenommen. Wir waren uns einig, dass diese Veranstaltung ein guter Einstieg war, wir aber noch immensen Diskussionsbedarf haben. |


Bestellung: Jörg Irion, T: 030/6232988, Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.







