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| Pressemitteilung: Ergebnisse des 1.Umweltratschlages in Deutschland |
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| Geschrieben von: Redaktion |
| Samstag, den 12. September 2009 um 09:20 Uhr |
In der globalen Vernetzung der internationalen Umweltbewegung ein gutes Stücke vorangekommen – Ergebnisse des 1.Umweltratschlages in DeutschlandDie Initiative zum Umweltratschlag hatte im Januar die Bürgerbewegung für Kryorecycling, Kreislaufwirtschaft und Klimaschutz ergriffen, deren Vorsitzender Professor Christian Jooß aus Göttingen dann auch große Zustimmung zu einem vorgelegten Thesenpapier zum schrittweisen Aufbau einer vernetzten internationalen Umweltbewegung feststellen konnte. Koordination und Kooperation in einer breiten aktiven Umweltbewegung auf Grundlage einer wirklichen Überparteilichkeit - dieses Ziel einigte alle Teilnehmer ebenso wie die große Sorge wegen des beschleunigten Übergangs in eine globale Klimakatastrophe und der Wille, alles zu tun, um die Umwelt zu retten. Die Hauptkritik der Teilnehmer des Ratschlags bestand im Bedauern, dass jedem Teilnehmer zeitlich nur die Teilnahme an 2 Foren möglich war, und die meisten Teilnehmer am liebsten alle besucht hätten. Von einer aktiven Schülergruppe bis hin zu pensionierten Hochschullehrern, von Arbeitern aus den Großbetrieben, Hausfrauen, Studenten bis hin zu Ingenieuren, Ärzten und aktiven Wissenschaftlern zeigte sich eine große Vielfalt der Teilnehmer und die Fähigkeit zu einem sehr spannenden und lehrreichen Erfahrungsaustausch auf gleicher Augenhöhe. Der Beschluss, im Herbst 2011 zum 2. Umweltratschlag einzuladen, wurde fast einstimmig und mit großer Begeisterung gefasst, und eine starke Vorbereitungsgruppe gewählt, der auch der Vorsitzende der peruanischen Umweltorganisation Canto Vivo, Jesus Feliz Ramos angehört. Dies soll dann ein wirklich internationaler Umweltratschlag werden, und ein lateinamerikanisches Zwischentreffen auf Einladung von Canto Vivo ist schon geplant. Die Zeit bis zum nächsten Umweltratschlag wird auch eine Zeit voller Aktivitäten sein: Aufbau einer internationalen Homepage mit dem Ziel der globalen Vernetzung von Umweltaktivisten, Beteiligung an der Demonstration zum Abschalten der AKWs am 5.9. in Berlin, im Zuge des Weltklimaaktionstages am 12.12. und der dann in Kopenhagen stattfindenden internationalen Großdemonstration zur UNO-Weltklimakonferenz die Förderung der kommunalen und regionalen Vernetzung in Klima- und Umweltbündnissen. Ein besonderer Erfolg des Umweltratschlages ist, dass sich Arbeiter aus zahlreichen Großbetrieben beteiligten, die am Beispiel Siemens das "Greenwashing", also den Pseudo-Umweltschutz ihrer Konzernleitung, kritisierten, den Nachweis führten, dass Umweltschutz keinen Arbeitsplatz vernichtet, sondern massenhaft neue schaffen kann, und ihren Vorsatz festigten, einen aktiven Beitrag zum Zusammenschluss der Arbeiter- und Gewerkschaftsbewegung mit der Umweltbewegung zu leisten. Hier gibt es in der Tat noch eine Menge zu tun, gerade in Zeiten einer tiefen Weltwirtschaftskrise, wo mit der Arbeitsplatzangst ganze Belegschaften erpresst werden sollen, unsäglichen Projekten der Umweltzerstörung zuzustimmen. Mit Stolz konnte der Koordinator der Vorbereitungsgruppe, Thomas Barth aus Witten, zum Schluss des Ratschlags berichten, dass der komplett selbstorganisierte Ratschlag durch Hunderte von Stunden ehrenamtlichen Einsatzes und ein Spendenergebnis von 932,04€ auch finanziell einen wichtigen Grundstock für den nächsten internationalen Umweltratschlag gelegt hat. Die Hälfte der Spenden wurden laut Beschluss der Teilnehmer zur Finanzierung der Prozesskosten des Anmelders der Demonstration zum Weltklimatag im Dezember 2008 in Essen, Horst Dotten, zur Verfügung gestellt, der wegen einer spontanen Zwischenkundgebung zu 1200€ Strafe verurteilt werden sollte. Das Verfahren wurde eingestellt, wofür bereits in der Vorbereitung des Umweltratschlags Hunderte von Unterschriften gesammelt wurden. Die Sprachengruppe von Solidarität International leistete mit 6 Spanisch- und einem italienisch Übersetzer einen hervorragenden Beitrag, dass auch die Verständigung mit den ausländischen Gästen reibungslos klappte. Eins ist klar: beim 2. Umweltratschlag wird es einige Sprachen mehr zu dolmetschen geben! |





