Heimliche Müllverbrennung nicht nur bei den Stadtwerken PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Dr. med. Günther Bittel   
Donnerstag, den 04. Oktober 2007 um 14:19 Uhr

Antwort auf einen Hinweis aus Duisburg

Lieber Interessent,

herzlichen Dank für Ihre Zuschrift an die Bürgerbewegung für Kryo-Recycling und Kreislaufwirtschaft, die ich im Auftrag der Vereinsvorsitzenden Frau Gärtner-Engel Ihnen gerne beantworte. ... Ihre Beobachtung ist sehr wichtig, konkret war es mir für die Duisburger Stadtwerke nicht bekannt, dass hier bis zu 25% des Brennmaterials sozusagen als heimliche Müllverbrennung "zugefüttert" wird, auch der breiten Öffentlichkeit ist es mit Sicherheit nicht bekannt. Das wirft viele Fragen auf, z.B. nach der Überwachung der Emissionen, der eingesetzten Filtertechnik usw.

Grundsätzlich müsste es aber auf jeden Fall kommunalpolitisch gefordert und auch durchgesetzt werden, dass die Stadtwerke auf Müllverbrennung in ihrem Heizkraftwerk verzichten und auch die Beteiligung der Stadt an der MVA Oberhausen zum Thema gemacht wird.

Grundsätzlich ist uns und einer kritischen Öffentlichkeit bekannt, dass Müll heute in großem Umfang in Zementdrehrohröfen, in Stahlwerken und in Heizkraftwerken verbrannt wird. Innerhalb der EU ist hier auch ein unkontrollierter "freier Mülltransport" möglich, z.B. zu belgischen Zementdrehrohröfen, die "Allesschlucker" sind, aber über keinerlei Filtertechnik verfügen - ein Skandal größten Ausmaßes!

Aufgrund der Initiative der Bundesregierung wurde EU-weit festgelegt, dass die Müllverbrennung alten Stils ohne Energiegewinnung auslaufen muss, dafür die "thermische Wiederverwertung" als Recycling-Methode anerkannt wird! D.h., man muss den Müll nur mit einer gewissen Energiegewinnung verbunden verbrennen, und schon wird aus einer gezielten Massenvergiftung der Menschheit eine Recycling-Methode und aus der MVA eine "Thermische Wiederverwertungsanlage"!

Unsere Bürgerbewegung hat sich zum Ziel gesetzt, die Verbrennungsmethoden sowohl in der Abfallwirtschaft wie auch in der Energiegewinnung zu attackieren und ihre Abschaffung einzuleiten, zugunsten von Kreislaufwirtschaft total und regenerativer Energiegewinnung. Es geht um die Verhinderung der Klimakatastrophe und um den Schutz von Natur und Mensch vor flächendeckender, noch Generationen belastender chemischer Verseuchung!

Es würde mich sehr freuen, wenn wir hier in Ihnen evtl. einen neuen Unterstützer gefunden hätten, gerne würde ich mich auch einmal persönlich mit Ihnen treffen, um weitere Schritte zu beraten und uns auszutauschen. ...

Für heute herzliche Grüße und noch einmal vielen Dank

Günther Bittel

[ Zurück ]